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Eine Reise nach Nantes

Ich wollte hier schon lange von meinem Aufenthalt in Nantes berichten. In den Sommerferien verbrachte ich nämlich drei tolle Wochen in Frankreich und konnte neben vielen neuen Erfahrungen auch durch die Arbeit, die ich dort in einer Postzentrale verrichtete, ein bisschen Geld nebenher verdienen.

Zu diesem Zwecke wollte ich eine separate Seite erstellen, jedoch war mir dann die Arbeit dafür zu mühselig. Aus diesem Grund werde ich die nächsten Wochen immer mal wieder von einigen Sehenswürdigkeiten von Nantes auf dieser Seite berichten. Nach dieser Artikelfolge werde ich abschließend auch meinen Erfahrungsbericht hier veröffentlichen. Den Anfang soll heute zunächst ein allgemeiner Artikel über Nantes machen.

Nantes

Nantes zentraler PlatzWillkommen in der schönsten Stadt Europas! Schon nach kurzer Zeit schließt Nantes seine Besucher ihren Bann. Unzählige Parks und Gärten, aber auch Cafés und Restaurants laden zum längeren Verweilen hier ein.

Schließlich hat die sechstgrößte Stadt Frankreichs aufgrund ihrer bewegten Vergangenheit als ehemalige Hauptstadt der Bretagne auch ein reiches architektonisches und kulturelles Erbe vorzuweisen. Eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten wartet auf Touristen. Zahlreiche Titel wie zum Beispiel “grünste Stadt Europas” weisen ebenso auf die herausragende Stellung Nantes hin.

Nantes ist die Präfektur im Département Loire-Atlantique, Hauptort der Region Pays de la Loire und zählt um die 289.600 Einwohner. Das Einzugsgebiet umfasst sogar ganze 551 000 Einwohner und liegt nur eine Stunde bzw. 50 km vom Atlantik und der Loire-Mündung entfernt. In das Stadt selbst mündet die Edre in die Loire.

Jährlich kommen fast 500 000 Touristen in die Stadt, denen mehrere Yachthafen, ausgedehnte Radwege und 5000 Hotelzimmer zu Verfügung stehen. Das auch Venedig des Westens genannte Nantes zeigt zudem seinen Besuchern ein vielseitigen Anblick. Auf der einen Seite gibt es moderne Türme, Plätze und Künstlerkolonien, die mit innovativen Ideen aufwarten. So soll die Machine d’île zukünftig durch ein ganz neuartiges Konzept die Besucher anziehen. Tieren nachempfundene Maschinen bieten die Möglichkeit, auf diesen die Insel aus einem ganz anderen Blickwinkel zu beobachten. Auf der anderen Seite überragen immer noch viele historischen Bauten wie Kirchen, das nach 15 Jahren Restauration wiedereröffnete Herzogenschloss und die Überreste des Industriehafens der Stadt. Durch hervorragende ausgearbeitet Konzepte können groß und klein etwas über die Geschichte lernen und dabei auch noch Spaß haben. Seinen ganz besonderen Flair bekommt die Stadt zudem durch ihre Altersstruktur. Allein 35% der Bewohner sind unter 25. Außerdem ziehen die Universitäten und Hochschule viele junge Menschen (ca. 50 000) zusätzlich an. Gerade deswegen wird immer etwas los sein.

Aber auch noch heute gehört das Einzugsgebiet Nantes zu den wirtschaftsstärksten Ballungsräume Frankreichs. Der Schwerpunkte liegt noch immer auf dem Schiffsbau und der Nahrungsmittelproduktion.

Das milde Klima bedingt durch den Atlantik und die allgemein gute Stimmung durch die schon genannte Altersstruktur machen einen Aufenthalt in Nantes zu einem schönen Erlebnis. Man sollte sich jedoch nicht nur auf Nantes selbst konzentrieren. Auch die Umgebung von Nantes hat so einiges zu bieten. Hier findet man noch viel unberührte Natur und alte Schlösser. Die Gegend um den Fluss Erdre zum Beispiel lädt zum Angeln, Bootfahren oder Spazierengehen ein. Einem spannenden Aufenthalt in Nantes sind also keine Grenzen gesetzt!

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