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Erholung in Guiuan

Ich bin gut in Guiuan, meinem Aufenthaltsort für das folgende Wochenende, angekommen. Nach einem einstündigen Flug von Manila nach Tacloban, war ich nicht nur von der unglaublichen Hitze überwältigt, sondern auch von der atemberaubenden Natur. Palmen und klarstes Wasser liegen direkt an der Straße und werden nur von kleineren Städten und Dörfern unterbrochen. Genauso erdrückend ist aber auch die Situation der Menschen, die hier zum großen Teil in sehr einfachen Verhältnissen leben, zum Teil direkt an der Straße: Wäsche aufhängen, Reis und Kokosnusschalen trocken und Zwischenmenschliches. Durch den schlechten Zustand der Straße wurde die Fahrt für mich vor allem zu einer Gedultsprobe: Mit bis zu 80 km/h knapp an Kindern, freilaufenden Häusern und übergroßen Schlaglöchern vorbei.

Mittags kamen wir dann in Guiuan an. Die Lodge ist sehr schön und liegt mit einer weiten Terrasse direkt am Wasser. Nichtsdestotrotz ist der Kontrast schon fast erdrückend für mich. Auf der einen Seite kann ich hier am Notebook auf das Meer sehen, auf der anderen Seite stehen die sehr einfachen, zum Teil runtergekommen Häuser der Bewohner von Guiuan. Wenn man durch die Straßen läuft ist man immer wieder überrascht, mit welcher Freundlichkeit die Einwohner auf einen zukommen. Man wird angesprochen, wie man heißt, was man hier macht und wohin man will. Und immer immer kann man sich einem Lächeln sicher sein.

Letztendlich bin ich doch sehr geschlaucht von der Reise und werde ein bisschen früher schlafen gehen. Deshalb mache ich hier mal Schluss. Bis demnächst.

(Die Bilder werden morgen nachgeliefert.)

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