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Die letzten beiden Tage fühlte ich mich wieder in die Schulzeit zurückversetzt. Auf unserem “Stundenplan” stand von 8.00 Uhr morgens bis 12.30 Uhr Sprachkurs Waray Waray, der lokalen Sprache in Samar und Ausläufern von Leythe. Ich finde es gerade deshalb sehr spannend, mal eine ganz neue Sprache aus einem komplett anderen Kulturkreis zu lernen, da sie sich nicht in irgendeiner Weise auf Latein zurückführen lässt.

Leider konnte ich dem für uns engagierten Professor dennoch nicht immer folgen. Das lag zum einen an der Sprache und den immer wieder vorhandenen Ausnahmen in den durch die Dialekte bedingte unterschiedlichen Schreibweisen. So wurde mir erzählt, dass ein Bewohner einen anderen Bewohner fünf Städte weiter überhaupt nicht mehr oder nur noch schwer verstehen kann. Hier jetzt wirklich über die Sprache noch weiter zu schreiben, halte ich nicht so viel und verweise hier deshalb auf einen sehr guten kostenlosen Sprachkurs in Waray Waray. Bei meinen Vorbereitungen auf das Jahr tat ich mich, wie sicher einige wissen, noch schwer, die Sprache zu lernen, kann jetzt jedoch zu diesem Zeitpunkt sagen, dass die Aussprache zum großen Teil wirklich so ist, wie man es liest.

Der gestrige Abend bot dann noch einmal ein Highlight. Drei Ehemalige, die noch diesen Samstag wieder zurückreisen, kamen vorbei und berichteten von ihren Erfahrungen während des Jahres. So langsam bin ich wirklich heiß und möchte meinen neuen Heimatort endlich kennen lernen.

maúpay

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